Für die DSCVOLLEYs steht an diesem Samstag (19 Uhr/live bei dyn) Teil zwei des Play-off-Viertelfinales auf dem Plan. Nach dem Auftakterfolg vor einer Woche wollen die Schützlinge von Alexander Waibl im zweiten Match beim VC Wiesbaden ihren ersten „Matchball“ verwandeln. Sollte das allerdings nicht gelingen, dann würde die Entscheidung in der Serie „Best-of-three“ am kommenden Mittwoch in Dresden fallen.

Wir wollen kein drittes Spiel, sondern den Sack zumachen – Sarah Straube

Doch ein „Nachsitzen“ will der deutsche Pokalsieger gern vermeiden, um dann sich dann in Ruhe auf das folgende schwere Halbfinale vorzubereiten. Die beiden vergangenen Jahre, als beide Teams sich in der ersten Runde dreimal gegenüberstanden, haben allerdings bewiesen, dass sich die Hessinnen mit aller Macht gegen das vorzeitige Saisonende stemmen werden. Nur vor drei Jahren hatten es die DSCVOLLEYs geschafft, die Serie in zwei Partien für sich zu entscheiden.

„Wir wollen kein drittes Spiel, sondern den Sack zumachen“, so auch die klare Ansage von Kapitänin Sarah Straube, die sehr zuversichtlich ist: „Ich denke, für uns spricht die Qualität unseres Teams und dass wir insgesamt breiter aufgestellt sind.“ Dass es aber kein Selbstläufer in Hessen wird, weiß die 22-jährige DSC-Regisseurin natürlich.

Erst recht warnt auch Cheftrainer Alexander Waibl, der nur zu gut weiß, dass es „nicht so einfach ist, in Wiesbaden zu spielen“. Der 3:1-Sieg in der ersten Partie sei keinesfalls ein Ruhekissen, sondern habe noch einmal gezeigt, wie eng es zugeht. „Der Schlüssel gegen dieses abwehrstarke Team wird sein, dass wir wieder sehr gut aufschlagen und dass wir insgesamt die Oberhand im Angriff erlangen“, so Waibl, der mit der Trainingswoche sehr zufrieden war und sich deshalb auch zuversichtlich zeigt: „Wir sind gut drauf und haben in dieser Saison auch noch kein Spiel gegen eine der Mannschaften, die nicht zu den Top-Zwei-Teams gehören, verloren. Deshalb geht es uns auch jetzt mit Vollgas ins zweite Duell.“